Digital – die neue Messe-Alternative?

Die Dialog Days von Phoenix Contact haben einen Überraschungserfolg eingefahren. Nach der Absage der Hannover Messe aufgrund der Corona-Pandemie wagte die Digital Company ein neues Format. Mit den Dialog Days wollte der Weltmarktführer Kunden und Interessierte auf digitalem Wege erreichen und seine neuesten Innovationen vorstellen.

Diskussion zum Thema E-Mobilität im Alltag

Die Spannung war groß. Würde eine digitale Messe-Alternative tatsächlich angenommen? In deutsch fand die Veranstaltung vom 20. bis 30. April statt, die internationale Variante folgte vom 27. April bis zum 8. Mai. Und das Programm war stattlich, reichte von Vortragsreihen über Podiumsdiskussionen und Live Chats bis zu virtuellen Messerundgängen in acht verschiedenen Sprachen. Zugeschaltete Kollegen aus den Tochtergesellschaften halfen zusätzlich beim digitalen Bummel durch Sortiment und Stände.

Die 19 Tour Guides kamen aus China, Deutschland, Polen, USA, Argentinien, Brasilien und Mexiko. Allesamt aktiv aus ihren Heimatländern. Und durch die Organisation so getaktet, dass die Besucher zu ihrer jeweiligen Ortszeit empfangen werden konnten – die digitale Welt macht es möglich.

Die Resonanz schlug dann alle Erwartungen. Allein für den deutschen Teil der Dialog Days hatten sich mehr als 2.100 Besucher registriert. Mehr als 1.000 von ihnen nutzten die Möglichkeit einer genaueren Information durch die Chat-Funktion, in der auf konkrete Fragen direkt eingegangen wurde. Und auch die umfangreichen Themen-Konferenzen wurden von mehr als 1.300 Kunden und Interessierten besucht.

Noch beeindruckender war der internationale Zuspruch. Deutlich über 8.100 Anmeldungen sind zwar nur ein kleiner Teil einer „normalen“ Hannover Messe. Doch für ein völlig neues, komplett digitales Format bedeutet diese Zahl einen enormen Erfolg. Und alle, die sich auf das Abenteuer der digitalen Veranstaltung einließen, waren wissbegierig: Rund 3.650 Teilnehmer waren aktiv auf den Themenkonferenzen. Allein bei den Führungen in englischer, spanischer oder russischer Sprache waren jeweils über 100 Besucher dabei.

Mehr als 8.100 aktive Teilnehmer, die sich registrieren ließen, die aktiv waren und die Gelegenheit zum Dialog nutzten – in schwierigen Zeiten ein überragender Erfolg. Und sicher ein Ausrufezeichen, wenn es um die Möglichkeiten einer vernetzten, digitalen Welt geht. Kein Ersatz für eine „echte“ Messe. Aber ein Startschuss für ein innovatives Format mit viel Potential.

Roland Bent (CTO) und Frank Stührenberg (CEO) waren digitale Publikumsmagneten bei ihren Auftritten

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