Start ohne Contact, aber mit Electronics

25 Jahre Phoenix Contact am Standort Bad Pyrmont – im Grunde begann alles mit einer Fahrt in die Niederlande in den 1980ern. Einer der damaligen Geschäftsführer brachte von einer Messe die Erkenntnis mit, dass Phoenix Contact unbedingt ein Standbein in der jungen Disziplin der elektronischen Automatisierung braucht. Mit dem Feldbussystem Interbus wurde eine entsprechende Produktreihe gestartet.

Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont

Vor 25 Jahren war Bad Pyrmont für die meisten Beschäftigten bei Phoenix Contact einfach nur ein Ort in der Umgebung. Dort, im Nachbarland Niedersachsen, wurde am 21. Juni 1996 eine Tochtergesellschaft namens Phoenix Electronics gegründet. Das fehlende „Contact“ kam erst 2004 dazu.

Hans-Jürgen Koch

Zum ersten Mal wurde eine neue Produktion nicht am Standort Blomberg realisiert: „Die Anforderungen an die Fertigung waren so neu und speziell, dass man dieses ­zentrale Projekt losgelöst vom ,alltäglichen‘ Blomberger Betrieb verwirklichen wollte,“ schildert Hans-Jürgen Koch, Mitglied der Geschäftsleitung von Phoenix Contact Electronics.

Im Winter 1994/95 wurde mit dem Bau des Gebäudes begonnen. „Der Ort lag nah. Außerdem wurden wir von der Stadt wie vom Land mit offenen Armen empfangen.“ Vor 25 Jahren wurde das Gebäude fertig und die Produktion begann. „Geplant war Bad Pyrmont als reiner Fertigungsstandort. Entwicklung, Vertrieb, Marketing, diese Funktionen sollten in Blomberg bleiben.“ Mittlerweile ist daraus ein Standort mit rund 1.800 Mitarbeitenden geworden.

Und Bad Pyrmont hat auch für die Blomberger Kollegen längst einen ganz besonderen Klang bekommen.

Das schlaueste aller Phoenix Contact-Gebäude: G4 in Bad Pyrmont

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