WAVE – Gummibärchen sind unschlagbar

Früh­mor­gens im Schwarz­wald – ding dong, ding dong. So wur­den wir geweckt. Um 6 Uhr mor­gens! Aller­dings habe ich mich so lang­sam dar­an gewöhnt! Alex als noto­ri­sche Früh­auf­ste­he­rin ja sowie­so – direkt hell­wach. Wie ein Duracell- Häs­chen 🐰😅. E-Mil hat dage­gen rund 900 Meter ent­fernt von uns über­nach­tet. Was habe ich für ein Glück, dass ich Sport­le­rin Alex als Team­kol­le­gin habe. Die ist näm­lich direkt zu Fuß los, um E-Mil aus dem Strøm­land abzu­ho­len.

Gum­mi­bär­chen-Glück bei den Grund­schü­lern

Ohne Mucks nach Murg

Klei­ner Hint zur Elek­tro­mo­bi­li­tät 😉.  In Kirch­zar­ten gab es am Abend zuvor ein Brie­fing von Lou­is Pal­mer. Der hat uns davon abge­ra­ten, mit E-Mil die Stre­cke über den Feld­berg zu wäh­len. Das stän­di­ge Auf und Ab wären ins­ge­samt näm­lich 1400 Höhen­me­ter. Das frisst Ener­gie! Da E-Mil kein aus­ge­wie­se­ner Berg­stei­ger ist, wähl­ten wir nach aus­gie­bi­ger Rou­ten­pla­nung die kür­zes­te Rou­te, die nur 66 Kilo­me­ter lang war. Irgend­wie sind wir dann trotz­dem auf dem Feld­berg gelan­det! Navi­ga­ti­on muss wohl noch geübt wer­den.

Ganz so schlimm war das dann aber auch nicht, weil wir eine atem­be­rau­ben­de Aus­sicht von dort oben auf den Schwarz­wald hat­ten. Außer­dem war es viel ent­spann­ter zu fah­ren als auf der Auto­bahn. Unse­re Anzei­ge über die Reich­wei­te spiel­te der­weil ver­rückt. Nur noch 150 Kilo­me­ter. Jedoch sind wir natür­lich so cle­ver gewe­sen und haben beim Berg­ab­fah­ren durch Reku­pera­ti­on (Rück­ge­win­nung von Ener­gie) Kilo­me­ter gesam­melt, sodass wir in Murg mit 210 Kilo­me­tern Reich­wei­te ange­lang­ten. Cle­ver, oder? Lip­per sind eben Spar­welt­meis­ter!

Wir über­zeu­gen mit Gum­mi­bär­chen!

Das Inter­es­se der Grund­schü­ler an E-Mil ist enorm 😎

Als wir dann in Murg ange­kom­men waren, war­te­ten dort zwei 4. Klas­sen auf uns. Jedes Team hat Grund­schü­ler in ihrem Auto mit­ge­nom­men. Bei uns waren es zwei klei­ne Mädels. Die waren bei­de total auf­ge­regt, da sie noch nie in einem eAu­to geses­sen hat­ten. Dann ging es los – mit den Kin­dern aufm Rück­sitz – Rich­tung Grund­schu­le. Dort ange­kom­men wur­den alle Teams und Autos ein­zeln vor­ge­stellt. Jedes Team hat­te eine Minu­te Zeit, sich und das Auto best­mög­lich zu prä­sen­tie­ren. Unse­re Geheim­waf­fe: Gum­mi­bär­chen. Süßig­kei­ten sind ein­fach unschlag­bar. So konn­te E-Mil punk­ten! Aber natür­lich ist er auch ohne Gum­mi­bär­chen ein star­kes Auto. Somit lan­de­ten wir drei dann auf dem drit­ten Platz. Eine vor­zeig­ba­re Plat­zie­rung. Und am liebs­ten hät­ten es die Kin­der gehabt, wenn wir sie mit E-Mil auch wie­der nach Hau­se gefah­ren hät­ten. Echt ein super Event, um den Jüngs­ten die Mobi­li­tät von mor­gen nahe zu brin­gen!

E-Mil will sich durch­set­zen

E-Mil plant die Rou­te, ohne auf uns zu hören 😤

Anschlie­ßend fuh­ren wir nach Fried­richs­ha­fen. Die Stra­ße über den Berg war jedoch gesperrt.  Wir hat­ten kein mobi­les Netz (Deutsch­land und sei­ne Infra­struk­tur), und so woll­te uns E-Mil mit sei­nem Navi immer wie­der über die gesperr­te Stra­ße schi­cken. Wir sind dann letzt­end­lich ein­fach nach unse­rem Gefühl gefah­ren. Ent­lang des Rheins und der Gren­ze zur Schweiz.  Dann hat­te E-Mil auch end­lich eine neue Rou­te gefun­den. Jedoch zu früh gefreut. Wir fuh­ren direkt auf den Zoll zu. Was nun? Ein­fach wei­ter­fah­ren Rich­tung Boden­see auf der Schwei­zer Sei­te …
Wir genos­sen wie immer die Land­schaft. Und das ganz in Ruhe – wort­wört­lich! Denn ohne Moto­ren­ge­räusch ist es echt still. Und ohne Abga­se durch die Natur zu fah­ren macht dop­pelt Spaß. Die Son­ne schien mit uns um die Wet­te, getreu dem Mot­to „Sunshi­ne- Tour“, unter dem die­se WAVE statt­fin­det.

Dann tra­fen wir noch das nor­we­gi­sche Pär­chen Atle und Pia und fuh­ren mit ihnen im Kon­voi wei­ter. Fun­fact: In Nor­we­gen blin­ken die Ein­hei­mi­schen nicht nur rechts, wenn sie aus dem Kreis­ver­kehr her­aus­fah­ren, son­dern auch links, wenn sie in den Kreis­ver­kehr hin­ein­fah­ren.

Wie die gesam­te Ral­lye der Wave Tro­phy für Jana und Alex vom Team Phoe­nix Con­tact ver­läuft, und was sie tag­täg­lich erle­ben, erfahrt ihr via regel­mä­ßi­ger Updates auf die­sem Blog. Und natür­lich gibt es auch auf Soci­al Media immer wie­der News. Schaut also auch auf Insta­gram, Twit­ter, Xing und Lin­kedIn vor­bei.