Der Energica Partners Day

Der Montag stand ganz im Zeichen des italienischen Motorradbauers Energica. Unser Trio besuchte das Headquarter, in dem sich Zulieferer aus der ganzen Welt beim Energica Partners Day ein Stelldichein gaben. Während Ralf mit Italienisch-Kenntnissen und alten Kontakten punkten konnte, ging es für Cedric zum ersten Mal selber in den Sattel …

In Modena, im Headquarter der Energica Motorcompany

Den Staub des Rennens von Misano aus den Klamotten geschüttelt, ging es am nächsten Tag weiter zum mit Spannung erwarteten Tag bei Energica in Modena. Der Motorradhersteller hat in der Region einen exzellenten Namen, die Muttergesellschaft ist seit mehr als 40 Jahren ein fester Bestandteil der Szene.
Modena – das ist nicht nur eine Region im Norden Italiens. Nicht nur eine Rennstrecke, auf der die Formel 1 zuhause ist. Sondern auch Heimat von Ferrari, Lamborghini, Maserati, Ducati und Co.

Die Firmenzentrale ist ultramodern designt. Kein Wunder, die Firmengründerin wollte eigentlich Architektur studieren.

Salvatore Cevolini gründete nach dem zweiten Weltkrieg einen Zuliefererbetrieb für die langsam wieder anlaufende automobile Fahrzeugproduktion. Schon bald spezialisierte man sich auf die Entwicklung von Formel-1-Teilen, seit den 1970 Jahren verstärkt durch den Sohn, Roberto Cevolini. Mit dem Enkel des Firmengründers, Franco Cevolini, tritt der nächste Familienspross die Tradition an. Er gründet CRP Technology, die sich auf Prototypenentwicklung und 3-D-Printing spezialisiert. Seine Schwester Livia Cevolini, selbst Ingenieurin, wagt sich in die Welt der rasenden Zweiräder und gründet das Startup Energica. 2011 steht der erste Prototyp auf der Straße. Besser auf der Piste, denn dort ist die Familie zu Hause. Und seitdem fährt Energica allem, was PS-potent die Straßen heimsucht, ob mit zwei oder vier Rädern, mit Rasanz davon.

Objekt der Begierde: eine Energica Eva Ribelle

Einmal im Jahr lädt die exquisite Motorrad-Manufaktur Partner, Prominente, Politiker und Zulieferer ins Herz ihrer Fertigung ein, zum Energica Partners Day. Und genau in diese Runde treffen Julia, Ralf und Cedric. „Wir sind schon lange Partner von Energica. Und speziell für unsere italienischen Kollegen ist diese Partnerschaft viel mehr als nur die Verbindung eines Zulieferers zu seinem Endkunden. Das sind schon freundschaftliche Bande, die Phoenix Contact und Energica teilen“, erzählt Ralf Bungenstock. Der Director Marketing Communications von Phoenix Contact E-Mobility kennt Energica seit den Anfängen der Zusammenarbeit. Entsprechend herzlich werden er und seine Kollegen hier empfangen. Besonders spannend sind gerade für die beiden Techniker Ralf und Cedric die Blicke auf die allerersten Prototypen und Motorräder, die hier gezeigt werden. „Das sind noch echt umgestrickte Verbrenner. Da sieht man noch viele Kompromisse, denn damals hat Energica fast alles selber hergestellt. Es gab ja kaum Hersteller, die sich der E-Mobilität verschrieben haben“, Ralf schwelgt in Erinnerungen.

Ralf im Gespräch mit CTO Giampiero Testoni

Cedric bewundert das Design. Man merkt, dass der junge Ingenieur, der selber Motorradrennen fährt, es kaum erwarten kann, endlich Platz zu nehmen auf einer Energica. „Die Proportionen sind einfach perfekt – geniales italienisches Design.“ Doch zuvor stehen noch Gespräche mit Giampiero Testoni, dem technischen Direktor von Energica, und Firmenchefin Livia Cevolini an. Die beiden berichten, wie sich die Kundschaft ihrer Marke in den letzten Jahren verändert hat – vom E-Mobility-Freak hin zu einem wirklichen Fan-Kreis von Elektromotorrädern, die das enorme Drehmoment, den einzigarbeiten Sound und die unglaubliche Performance ihrer batteriegetriebenen Spaßmobile zu würdigen wissen. „Das ist Blade Runner hoch 10“, fasst Ralf seine akustischen Eindrücke zusammen.

Auch die Straßenmodelle von Enercia setzen auf Ladetechnologie von Phoenix Contact

Und während Cedric die ersten Sitzproben auf einer sportlichen Eva Ribelle unternimmt, klettert der Chef der Kommunikation auf eine Energica Experia. „Ich hab gar keinen Motorrad-Führerschein. Aber das Ding ist so klasse, dass ich wirklich ins Überlegen komme, den doch noch zu machen“, schmunzelt Ralf über sich selber.

Eigentlich wollte Ralf eine Energica nur in sein Wohnzimmer stellen, so schön findet er das Design.

Wir sind gespannt, was unser Trio nach dem folgenden Test- und Filmtag mit „ihrer“ Energica zu berichten weiß. Wird Ralf noch zum Motorradfahrer? Kann Cedric die Performance ausschöpfen? Wie fährt sich solch ein Drehmomentmonster auf zwei Rädern? Morgen hier weiterlesen!

Energica

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