Phoenix Contact ist seit Jahrzehnten ein Garant für überdurchschnittliche Leistungen in seinen verschiedenen Ausbildungsberufen. Jetzt wurden keine Absolventen, sondern ein Ausbildungskonzept ausgezeichnet. Die IT-Ausbildung bei den Blombergern erreichte den stolzen zweiten Platz beim Bildungspreis 2026 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Für Phoenix Contact ist diese Platzierung nicht nur eine Anerkennung für die Qualität, sondern vor allem ein sichtbares Signal für einen grundlegenden Wandel im Ausbildungsverständnis. „Wir möchten die Lernenden nachhaltig für die Arbeitswelt stärken“, erklärt Boris Hagemeier, Bereichsleiter Young Talents, diese Neuausrichtung. „Was wir ihnen mitgeben wollen, sind eine offene Haltung gegenüber Veränderungen, ein hohes Maß an Selbstlernfähigkeit und agile Kooperationsfähigkeit.“ Dabei folgt die Ausbildung dem Rahmenplan der Industrie- und Handelskammer, entwickelt ihn aber auch gezielt weiter.
Im Mittelpunkt der neu aufgebauten IT-Ausbildung steht der Anspruch, in Menschen zu investieren und sich nicht nur auf das Erlernen bestimmter Fähigkeiten zu fokussieren. Dies war der Rahmen, mit dem die IT-Ausbilder Julian Hoffmann, Wjatscheslaw Sujev und Pascal Rüsing das Konzept entwickelt haben. Gefragt sind Eigenverantwortung, Reflexionsfähigkeit und Motivation aus Eigenantrieb für eine nachhaltige Leistungsfähigkeit und kein kurzfristiges Antrainieren von Kompetenzen. Dazu gehört auch der Verzicht auf klassische Klausuren und Noten. An ihre Stelle treten Fachgespräche, kontinuierliches Feedback sowie vor allem die Arbeit an konkreten Aufgabenstellungen und realen Projekten für das Unternehmen.
„Zum Beispiel geht es darum, wie Assistenzsysteme in die Ausbildung oder auch in die spätere Arbeitswelt integriert werden können“, so Pacal Rüsing. Die Praxisnähe durchzieht die gesamte neugestaltete Ausbildung. „Das ist genau die richtige Lösung für das KI-Zeitalter“, sind sich die drei IT-Ausbilder einig. Und Cindy Benzig, bei Phoenix Contact für People & Organization weltweit verantwortlich, ergänzt: „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz wichtige Schritte in die richtige Richtung gehen – insbesondere mit Blick darauf, wie sich Ausbildung durch neue Technologien und veränderte Anforderungen weiterentwickelt.“
Über den IHK-Bildungspreis
Die von der Otto Wolff Stiftung gestiftete Auszeichnung geht seit 2014 an Unternehmen, für die Berufliche Bildung einen wesentlichen Erfolgsfaktor ihrer Personalpolitik darstellt. Gesucht wird das Besondere: überdurchschnittlich engagierte Pioniere, Strategen und Innovatoren.
Betriebe bewerben sich in eigener Initiative um den IHK-Bildungspreis. Eine hochkarätige, fünfköpfige Fachjury schickt die besten zwölf Kandidaten durch ihre Auswahl in die Endrunde. Diese Finalisten präsentieren sich dann mit ihren Bewerbungsfilmen der rund 250 IHK-Prüferinnen und Prüfer umfassenden Ehrenamts-Jury, die die Gewinner am Abend der Preisverleihung live bestimmt.
Der IHK-Bildungspreis wird in drei Kategorien vergeben: An kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeitende, an mittlere Betriebe mit einer 50- bis 500-köpfigen Belegschaft und an große Unternehmen, die mehr als 500 Menschen beschäftigen.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer DIHK
Ausbildung bei Phoenix Contact




